Partnerschaft und Sexualität

Was mir auch schon sehr lange unter den Nägeln brennt, ist das Thema Partnerschaft und Sexualität. Wie reagieren Menschen, die keine Behinderung haben, wenn Menschen mit einer Behinderung Sexualität haben? Ist dann nicht sehr oft die Reaktion, dass es unverantwortlich sei überhaupt daran zu denken, geschweige denn Sexualität zu leben? Die Folge könne doch nur ein Kind mit Behinderung sein! Der Wunsch nach einem Kind von Behinderten wird ja sehr oft vom Umfeld verneint und die meisten behinderten Menschen unterdrücken von vorn herein diesen Gedanken.

Ein Betreuer – meine Erfahrungen

Seit die Ereignisse mit der Betrügerin aufgeflogen waren, haben meine Verwandten mir einen Betreuer an meine Seite gestellt, der Rechtsanwalt ist. So einen Betreuer hatte ich zuvor immer als sehr schlimm empfunden! Da ich immer dachte, so wie viele andere behinderte Menschen auch, dass dieser mich in meiner persönlichen Entfaltung sehr einschränken würde. Aber ich habe zu meiner großen Überraschung feststellen können, dass das Gegenteil der Fall ist. Mein Betreuer schränkt mich in keinster Weise in meiner persönlichen Freiheit ein.

Trisomie 21 und andere Behinderungen

Die aktuelle Debatte über Trisomie 21, die im Augenblick im Gange ist regt mich wahnsinnig auf. Es kann zwar für die einzelne Familie eine große Belastung mit so einem Kind sein, aber wir sind doch eine große Gesellschaft. Und da muss es doch möglich sein, dass die Gesellschaft sich auch um diese Menschen kümmert.

Selbstbewusstsein und Erwartungen

Einige Male in meinem Leben habe ich den Vorwurf erhalten, dass ich viel zu wenig Selbstbewusstsein hätte. Dabei frage ich mich von vielfältigen Gesichtspunkten der Gesellschaft (dabei betrachte ich alle Gesellschaftsschichten), was erwartet man von einem Menschen wie mir? Heißt schon wenig Selbstbewusstsein zu haben, wenn man Dinge hinterfragt, so wie ich es beispielsweise hier auf der Internetseite tue? Was ist daran verkehrt die Dinge zu hinterfragen?